Rosi Formanowski wurde, am 24.6.52 in Bad Elster, einer kleinen Stadt in Sachsen, geboren. Aus der musischen Erziehung im Elternhaus erwuchs ein frühzeitiger Hang zur Malerei. Von 1971 -197 S studierte sie an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar und erwarb das Diplom als Architekt.
1980 hatte sie erste Berührungen mit der Miniaturmalerei.
Ein intensives Studium als Autodidakt dieser ausgefallenen Richtung der Malerei begann 1985. Erst durch die sanfte Revolution im Ostteil Deutschlands wurde es ihr möglich, freischaffend als Architektin und Miniaturmalerin tätig zu sein. Die Palette Ihrer Darstellungen reicht von Kopien alter Meisterwerke, über Portraits nach dem Leben bis hin zu frei erfundenen Bildnissen mit symbolhaftem Charakter.



Die Miniatur ist ein im kleinen Format
und besonderer Technik gemaltes Portrait, das aus der Nähe betrachtet werden will. Aus zwei Kunstströmungen, einmal der Buchmalerei vom Mittelalter ausgehend und der zu immer kleineren Formen sich entwickelnden Tafelmalerei, wurde die Miniaturmalerei geboren.
Der beste Malgrund sind seither hauchdünn geschnittene Elfenbeinblättchen. Die Malutensilien sind giftfreie Wasserfarben, feine Marderhaarpinsel und eine höhenverstellbare Lupe.
Die miniaturtypische Technik ist Punktieren und feinstes Schraffieren. Dabei werden viele hauchdünne Schichten übereinander gemalt. Das besonders Anziehende an diesen Kleinstbildnissen ist ihre Anmut und warme Ausstrahlung, die Transparenz und Innigkeit des Ausdrucks.

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